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Marc Wäckerlin in den Nationalrat

Es hat leider nicht gereicht.

Marc Wäckerlin

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10030 Marc Wäckerlin

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Wahlkampfmoto
Mehr Freiheit, weniger Verbote!
Bisherige politische Ämter
Erster und einziger Gemeinderat der Piratenpartei Schweiz (seit 2010 in Winterthur) SmartSpider Smartvote
Meine Haltung zur Digitalpolitik
«Digitalpolitik» allein bedeutet noch nichts, ebenso wie «Umweltpolitik» allein nichts bedeutet. Aber wie es die Grünen geschafft haben, sich mit Ihrer Sicht als Partei der Umweltpolitik zu etablieren, müssen wir uns mit unserer Sichtweise als Partei der Digitalpolitik etablieren. Andere Parteien haben jahrzehntelang keine Digitalpolitik betrieben, das Feld steht uns Piraten offen, wir müssen es nur noch besetzen.
Meine Haltung zur Gesellschaftspolitik
Die Gesellschaft kann nur auf Vernunft, Verantwortung und Vertrauen basieren. Ich vertrete eine ausgesprochen gesellschaftsliberale Haltung, bei mir steht die Freiheit des individuellen Menschen im Mittelpunkt. Ich will wieder mehr Freiheit, mehr Handlungsspielraum und weniger Einschränkungen, weniger Verbote, weniger Überwachung, weniger Kontrolle. Dies ist das Hauptthema meines Wahlkampfs. Ich bin überzeugt, dass ein grosser Teil der Wähler meine sehr liberale und freiheitszentrierte Einstellung teilt.
Philosophisch bin ich Anhänger eines gesunden Hedonismus, wie ihn Bernulf Kanitscheider oder auch Epikur vertreten: Nur wer sich selbst liebt, kann auch anderen Gutes tun. Nur wer das Leben geniesst, weiss seinen Wert zu schätzen.
Meine Haltung zur Sicherheitspolitik (Polizei/Militär)
Sicherheit schafft man nur nachhaltig, indem man die sozialen Ursachen von Gewalt und Verbrechen bekämpft. Zwar wird man nie ohne Polizei leben können, aber Kontrolle und Repression haben sich auf ein Minimum zu beschränken. Es ist langfristig billiger, sehr viel Geld in Erziehung und Bildung zu stecken, als ein paar Kameras aufzustellen. Ich empfehle allen Sicherheitspolitikern und Moralaposteln die Lektüre von Michael Schmidt-Salomons «Jenseits von Gut und Böse», sowie von Franz M. Wuketits' «Wie viel Moral verträgt der Mensch?».
Würde man die Drogen liberalisieren, hätte man mit einem Schlag alle Probleme gelöst, die uns die Drogenprohibition verursacht. Einem erwachsenen Menschen hat der Staat nicht vorzuschreiben, welche Mittel er konsumieren darf und welche nicht. Drogenliberalisierung schliesst einen griffigen Jugendschutz nicht aus: Drogen sollen, ähnlich wie Alkohol, nur an Erwachsene abgegeben werden dürfen.
Ich bin für die Abschaffung von Armee und Zivilschutz. Sie kosten uns Milliarden und bringen nichts. Stattdessen will ich eine professionelle Katastrofenschutztruppe, die auch im Ausland Hilfseinsätze leisten kann. Die Einzige Institution, der ich eine Armee zugestehe ist die UNO, aber nicht basierend auf dem Sicherheitsrat, sondern unter der Kontrolle aller Nationen.
Meine Haltung zur Sozialpolitik
Primär ziele ich darauf ab, die Chancengleichheit ab Geburt soweit möglich zu verbessern. Dies kann erreicht werden durch ein gutes Bildungssystem und Erbschaftssteuern. Jeder muss aber auch selbst Verantwortung übernehmen seine Chancen selbst wahrnehmen. Jeder Mensch ist primär für sich selbst verantwortlich, aber die Gesellschaft darf niemanden im Stich lassen. Wer es allein nicht schafft, soll Hilfe erhalten. Hilfe soll soweit möglich immer auf die Wiederherstellung der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit ausgerichtet sein. Hilfe darf aber nicht in Abhängigkeit führen. Auch hilfsabhängige Menschen haben ein Anrecht auf Selbstbestimmung.
Meine Haltung zur Ausländerpolitik
Migration ist auch eine Chance, ich sehe sie nicht als grosses Problem. Problematisch ist es allerdings, wenn viele schlecht gebildete Migranten aus schwierigen sozialen Verhältnissen zuwandern. Hier gilt, dass die Migranten sich zumindest wirtschaftlich selbst erhalten sollen, und dass wir verstärkt in ihre Integration investieren müssen. Insbesondere darf es nicht sein, dass Eltern ihre Schwierigkeiten und Probleme den Kindern weitervererben. Das gilt allerdings nicht nur für Migranten. In dieser Hinsicht könnte das neue Winterthurer Modell vorbildlich sein: Man versucht, Kinder aus schwierigen Verhältnissen möglichst früh zu fördern und ihre Eltern bei der Integration zu assistieren.SmartSpider Vimentis
Meine Haltung zur Umwelt- und Energiepolitik
Die Zukunft sehe ich in einer diversifizierten und verteilten Energiegewinnung. Nur wenn man sich nicht auf wenige Energieträger verlässt, vermeidet man künftige Abhängigkeiten. Wir müssen in Forschung und Entwicklung sauberer Energiegewinnung investieren. Sparen ist für mich eine nebensächliche Option, da neue Geräte ohnehin durch den technischen Fortschritt immer effizienter werden. Es ist weniger wichtig, wieviel Energie wir verbrauchen, wichtig ist, dass sie sauber produziert wird. Hierzu bin ich der Meinung, dass es eine Vollkostenrechnung braucht, die Umweltschäden direkt auf die Strompreise umschlägt und schmutzige Energie so unbezahlbar macht. Eine kluge Energiepolitik arbeiten nicht mit Vorschriften und Verboten, sondern mit finanziellen Anreizen, vor allem durch eine transparente Vollkostenrechung, die Umweltschäden mit einberechnet. Kernkraftwerke haben in meiner Zukunftsvision nichts verloren. Der Grund ist nicht nur die mögliche Havarie, sondern vor allem das nach wie vor ungelöste Entsorgungsproblem.
Meine Haltung zur Finanz- und Steuerpolitik
Der Staat muss stark und dennoch schlank, effizient und unbürokratisch sein. Er soll genauso viel Steuern erheben, wie er benötigt, um seine Aufgaben zu erfüllen, aber nicht mehr. Steuern und Aufgaben müssen immer gemeinsam betrachtet werden. Steuern reduzieren kann man nur, wenn man es mit einem ausgewogenen Budget in Einklang bringt. Der Staathaushalt muss ausgeglichen sein, er soll immer einen kleinen Überschuss für Krisenzeiten vorweisen. Ich bin strikte dagegen, dass sich Staaten verschulden. Steuerwettbewerb und Eigenständigkeit von Kantonen und Gemeinden ist ein wichtiges Instrument, zur Optimierung der Steuerpolitik.
Meine Haltung zur Aussenpolitik und zur EU
Die Schweiz ist auf das Ausland, insbesondere die EU angewiesen und soll gute Beziehungen pflegen. Die Neutralität ist hierbei ein wichtiges Instrument. Allerdings muss die Schweiz bei Menschenrechtsverletzungen trotz Neutralität klar Stellung beziehen. Mein fernes Ziel hierbei ist eine internationale Polizei, welche weltweit minimale Menschenrechte durchsetzt und korrupte Regierungen absetzt. Die Schweiz muss mutiger werden, ihre Position international zu vertreten und durchzusetzen. Unsere Demokratie steht über internationalen Abkommen. Wenn das Volk z.B. Urheberrechte nach unseren Vorstellungen anpasst, müssen Abkommen wie ACTA gekündigt werden und die Schweiz allenfalls aus der WIPO austreten. Ein EU-Beitritt kommt nicht in Frage, solange die EU sich nicht nach dem Vorbild der Schweiz basisdemokratisch organisiert.
Geburtsjahr
1971
Beruf
Dipl. El. Ing ETH, Softwareentwickler C++
Wohnort
Winterthur
Partei
Piratenpartei
Listenplatz
5. und 6.