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Vogelsangstrasse und Cabriodach

Am 26.03.2011 wurden die folgenden zwei Geschäfte im Gemeinderat debatiert:

Gemeinsam an diesen zwei Geschäften ist, dass sie städteplanerisch bedenklich sind.

Umzonung in der Unteren Vogelsangstrasse

Die Stadt Winterthur ist im Wachstum, kürzlich hat die noch immer stark steigende Einwohnerzahl die Schwelle zur Grossstadt überschritten. Wo immer mehr Menschen wohnen, braucht es auch immer mehr Infrastruktur wie Schulen, Strassen, Turnhallen, Schwimmbäder u.s.w. u.s.f.. Der Stadtrat betreibt munter eine Wachstumspolitik, ohne aber die Infrastruktur rechtzeitig zu planen. Es ist unklar, woher das notwendige Geld kommen soll, damit die Infrastruktur mit der Bevölkerungszunahme mithalten kann. Es scheint keine Planung zu geben, was es wo bis wann braucht.

Natürlich kann man hier und da immer im Einzelfall begründen, warum es genau dieses oder jenes Provisorium braucht und das die beste Lösung sei. Nichtsdestotrotz fehlt mir eine Gesamtübersicht und eine umsichtige Planung. Als Politpirat halte ich es für meine Verpflichtung, bei solchen Misständen nicht mit dem Strom zu schwimmen, sondern darauf aufmerksam zu machen und mich quer zu legen. Für mich gibt es keine andere sinnvolle Lösung, als vorerst gegen jedes Projekt in Opposition zu gehen, das ein weiteres Wachstum bringt, ohne dass der Stadtrat hinreichend belegen kann, wie die Stadt in allen betroffenen Bereichen das Wachstum sinnvoll verarbeiten kann. Daher lehne ich dieses Projekt ab, stelle aber angesichts der klaren Mehrheit keinen Ablehnungsantrag und enthalte mich der Stimme.

Cabriodach für's Geiselweid

Gegen ein Schiebedach im Geiselweid mag es verschiedene Einwände geben. Offenbar hat der Stadtrat offensichtlich das Quartier nicht genügend eingebunden. Für mich hingegen ist die mangelhafte Stadtplanung der Hauptgrund, die Erweiterung in der Form abzulehnen. Unbestritten ist, dass es zu wenig gedeckte Schwimmflächen gibt.

Winterhur braucht mehr Hallenbäder, das soll aber richtig geplant werden, anstatt weiter am Geisi herumzuflicken. Das bestehende Hallenbad ist in einem äusserst unbefriedigenden Zustand: Die Öffnungszeiten am Abend an den Wochenenden sind eine Zumutung, als einziges Hallenbad weit und breit kann man nicht im tiefsten Winter bereits um 18 Uhr schliessen. Die Sprungtürme sind oft geschlossen, die Schwimmbahnen sind reserviert und stehen den Besuchern nicht zur Verfügung. Das mittlere Becken wird zeitweise ganz gesperrt. Die Rutschbahn, an sich eine zu begrüssende Erweiterung, ist so gebaut, dass man sich darunter hindurchbücken muss. Der einzige Ort, wo nicht gespart wurde, ist bei der Videoüberwachung. Das ganze Schwimmbad macht einen äusserst provisorischen Eindruck. Das Hallenbad Geiselweid würde man am besten abreissen und neu erstellen. Ein weiters Gebastel lehne ich entschieden ab. Es ist an der Zeit, dass die Stadt ein anständiges Hallenbad bekommt.

Wie lange würde das Schiebedach den stetig steigenden Bedarf befriedigen wird, steht in den Sternen (in der Weisung steht es jedenfalls nicht). Der Stadtrat sollte sich überlegen, wieviele Quadratmeter gedeckte Schwimmfläche pro Einwohner benötigt werden und eine entsprechende Planung erarbeiten, die auch das absehbare künftige Wachstum umfasst. Zudem muss geplant werden, wie die für das vorgesehene Bevölkerungswachstum notwendige Infrastruktur finanziert werden soll. Das Mehr an Einwohnern müsste auch das notwendigen Mehr an Gelder einbringen, sonst geht die Rechnung nicht auf und ein Marschhalt wäre die richtige Reaktion. Vielleicht müsste man statt vorwiegend Einwohner gezielt mehr Gewerbe ansiedeln, um die notwendigen Einrichtungen finanzieren zu können.

Beim Bedarf sind auch die Schulen zu berücksichtigen, denn jedes Kind soll schwimmen lernen. Das geht aber wiederum besser mit mehreren über die Stadt verteilten kleinen Anlagen, statt einem grossen zentralen Hallenbad. In Weisslingen beispielsweise, wo ich aufgewachsen bin, ist direkt unter die Turnhalle in denselben Ausmassen ein kleines Lehrschwimmbecken eingebaut, wo wir im Stundenplan einmal die Woche Schwimmunterricht hatten. Das war damals ein Hallenbad für ca. 2000 Einwohner, umgerechnet auf Winterthur wären das 50 kleine Hallenbäder. Von einem so komfortablen Angebot sind wir weit entfernt. Dennoch sollte der Stadtrat die Kombination Turnhalle-Hallenbad zumindest für alle Neuplanungen in Betracht ziehen.

Das Geiselweid hat trotz aller Mängel ein Einzugsgebiet bis tief ins Tösstal. Unter diesem Aspekt ist es mehr als erstaunlich, dass es nicht gelingt, die Anlage kostendeckend zu betreiben. Es stellt sich auch die Frage, ob Winterthurer Steuerzahler Besucher aus umliegenden subventionieren müssen. Ich bin überzeugt, dass man Hallenbäder auch kostendeckend, wenn nicht gar gewinnbringend betreiben kann, ganz besonders solange gedeckte Schwimmflächen eine Mangelware sind. Man kann das, ob es die Stadt kann, ist eine andere Frage. Auch diese Richtung sollte die Planung gehen. Geeigneter als ein einfaches Hallenbad wäre heutzutage ein Wellnesscenter mit allem Drum und Dran. Das könnte mit Gewinn betrieben werden, würde das Geiselweid von den Spiel- und Spassbesuchern entlasten und gäbe Raum frei für Vereine. Falls sich die Stadt den Betrieb nicht zutraut, soll sie sich mit privaten Anbietern zusammenschliessen, beispielsweise der Migros, die den Säntispark betreibt.

Statt die Gesamtsituation im Auge zu behalten, wird an allen Ecken und Enden abgewartet, bis ein Problem so gross ist, dass man provisorische Bastellösungen im Gemeinderat durchzwängen kann. Mir fehlt es an einer aktiven Bedarfsplanung der Infrastruktur und deren Finanzierung in Bezug auf die zu erwartende Mehrbevölkerung. Vielleicht löst sich der Platzbedarf des Individualverkehrs von selbst indem man den Verkehr kollabieren lässt. Natürlich kann man statt Schulhäusern Pavillons bauen und Zelte statt Turnhallen aufstellen. Aber ist das wirklich der Weg, den der Stadtrat gehen will? Sicher ist es billiger, aber ist es auch das, was wir für die Zukunft unserer Stadt wollen? Ich weigere mich, mich weiterhin an diesem Flickwerk zu beteiligen und habe für diese Haltung mindestens die Unterstützung der Winterthurer Piraten.

Man kann das Projekt aus zwei Blickwinkeln betrachten: Der sportlichen und der städteplanerischen. Von der sportlichen Seite her bin ich für das Projekt, von der städteplanerischen her dagegen. Weil die Mehrheit für das Projekt ohnehin feststeht, enthalte ich mich in der Hoffnung, damit ein Signal setzen zu können, nicht um das «Cabriodach» zu verhindern.

Diskussion

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