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Bushaltestelle Zinzikon

Schriftliche Anfrage

Am 20. Juni reichte ich namens unserer glp/Piraten-Fraktion eine schriftliche Anfrage zur Bushaltestelle Zinzikon in Oberwiterthur ein, mit dem folgenden Wortlaut:


Bereits vor einigen Jahren ereignete sich ein Vandalenakt an der Bushaltestelle Zinzikon, bei welchem die Telefonkabine ausbrannte. Bis heute sind die Spuren nicht beseitigt, trotz Beschwerden aus der Bevölkerung.

Daher drängen sich einige Fragen an den Stadtrat auf:

  1. Warum geschieht jahrelang nichts?
  2. Vandalenspuren sollten schnellstmöglich entfernt werden, um weitere Aktionen zu verhindern und um zu verhindern, dass sich der Vandale ein Denkmal schafft. Warum funktionierte das nicht bei der Bushaltestelle Zinzikon?
  3. Es ist klar, dass es heute im Zeitalter der Mobiltelefone kaum mehr einen Ersatz für eine Telefonkabine braucht. Aber könnte man nicht wenigstens als billigste Zwischenlösung bis zu einem definitiven Entscheid den Eingang zur Telefonkabine, das schwarze Loch, geeignet verschliessen?
  4. Bis wann sind welche weiteren Massnahmen geplant?

Zur Illustration noch die Bilder des Oberwinterthurer «Schandflecks»:


Wirkung

Am 16. August erhielt ich von Maria Jenzer, der Präsidentin des Ortsvereins Oberwinterthur folgendes Foto zugeschickt:

Die schriftliche Anfrage hat in nur zwei Monaten bewirkt, dass die Beschädigungen, wie gefordert abgedeckt und neu gestrichen werden.

Fazit

Die schriftliche Anfrage hat in kurzer Zeit bewegt, was vorher jahrelang liegen blieb. Bleibt als schaler Nachgeschmack nur, dass eine Intervention seitens eines Gemeinderats notwendig war und jahrelang die Beschwerden vom Ortsverein ungehört verhallten.

Die Antwort des Stadtrats ist nun eingetroffen: GGR-Nr. 2011/068. Immerhin wird den Oberwinterthurern nun für 2013 eine komplett neue Haltestelle in Aussicht gestellt. Warum allerdings vom Vandalenakt bis zur Pinselrenovation trotz wiederholtem Protest aus dem Ortsverein so viele Jahre verstreichen mussten, bleibt ungeklärt. Offen bleibt auch, ob der Stadtrat künftig schneller und sensibler auf Beschwerden aus der Bevölkerung reagieren wird.